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Die Zweite entwickelt sich in den Doppeln immer mehr zum "Master of Desaster"

am . Veröffentlicht in Herren II

Mein Gott, wie soll man in der Kreisliga ein Spiel gewinnen, wenn in den Doppeln nix geht!? Soll man sich vor den Punktspielen in Gruppendynamik üben? Soll man Stoßgebete nach Rom oder noch besser nach China schicken, wo sie's besser können? Oder soll man sich eine Mass (zur Erklärung: d.i. 1 Liter Bier) reinziehen, um besser aufziehen zu können? Wer weiß. Dementsprechend war für Edingens Zweite bei Hockenheim 3 nicht viel zu erben ...

Dabei fing's gar nicht schlecht an: Ingo Schulz und Benny Kusch ließen sich von einem 0:2-Rückstand nicht schrecken und glichen auf 2:2 aus. Am Nebentisch ging es heiß hin und her zwischen Edingen (Roland Ciupke / Edwin Monninger) und "Hoggene", bald stand's nach Sätzen ebenfalls 2:2. Und etwas vorgegriffen: Auch im Doppel Volker Tönges / Kurt Imminger ließen die favorisierten Hockenheimer Nerven erkennen und ließen es auf einen 5. Satz ankommen. Aber - oh Graus - Edinger Punkte wurden in keinem Fall draus: Zwischenstand 0:3! Mist.

Dann müssen's halt die Einzel richten, dachten sich die Edinger. Etwas ironisch zugegebenermaßen, denn eigentlich galt Hockenheim als deutlicher Favorit in der Begegnung laut Experte Roland Ciupke. Aber das vordere Paarkreuz mit Edwin und Roland ließ sich gleich mal 2 Niederlagen einschenken, knapp bei Edwin, unerwartet deutlich bei Roland. Im zweiten Durchgang kam es zumindest zu einem Teilerfolg durch Roland, der den ungefähr 2m hohen Hockenheimer Rainer Hoch in überwiegend sehr spannenden Sätzen dann doch 3:0 "niederstreckte", um's mal martialisch auszudrücken.

So wird das nix, Mädels, dachte sich die Mitte und griff an: Sowohl Ingo als auch Benni gelten nicht eben als zimperlich im Angriff. Leider war Ingo ganz gegen seine Gewohnheit völlig von der Rolle. Benny gab sich zunächst keine Blöße und holte zunächst den 2. Edinger Punkt, konnte aber in seinem zweiten Spiel gegen die Flut von Hockenheimer Netzrollern nichts ausrichten, vor allem als ihm sein Gegner zum Schluss vier Netzroller und Kantenbälle in Serie zu dessen Sieg auftischte. So kam von der sonst so verlässlich Punkte beisteuernden Mitte leider nicht viel rum. Vielleicht war's der Motorenlärm der Biker, der vom Hockenheimring herüberschallte, bzw. deren bösen Schwingungen. Wer weiß. 

Das konnte auch das hintere Paarkreuz nicht ausgleichen. Durch die dürftig eintrudelnden Punkte durften Volker und Kurt jeweils nur 1x an die Platte, das aber sehr erfolgreich. Volker spielte Brandburger im 5. Satz an die Wand und Kurt schrubbte Baumann. Das waren am Ende dolle 50% des Punktepensums beim Edinger 4:9 gegen die Ring-Städter.

Kein Punkt also, und die anschließende Lagebesprechung bei Pizza und Radler sprach sich deutlich für ein Durchmischen der Doppel aus, frei nach dem Motto "Kann ja bloß besser werden!" So mag es kommen ...

(KI)