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Weiter Top: Herren I mit 9:5 gegen Heidelberg-Neuenheim – und ein Kasten Bier fürs Rückspiel

am . Veröffentlicht in Herren I

Dietmar hat das Spiel anschließend sehr einfach und treffend zusammengefasst: „Jedes Paarkreuz hat drei Punkte beigesteuert.“ So direkt voraus zu sehen war das aber nicht …

Im Doppel haben Robert und Ingo recht souverän gegen das Heidelberger Doppel 2 gewonnen – teilweise unterstützt von den reichlichen Fehlaufschlägen der Gegner. Den Punkt zählen wir somit schon mal fürs obere PaarkreuzSmile. Die anderen beiden Doppel gingen leider an die starken Heidelberger Doppel. Wahrscheinlich auch etwas der Tatsache geschuldet, dass unsere Doppelaufstellung auch nicht ganz unserer Standardaufstellung entsprach mit einerseits Dietmar und Frank und vor allem auch Hans-Peter und Gerd. Ja, der Hans-Peter ist wieder dabei!

Also 1:2 nach Doppeln! Zu den Einzeln ...

Oben haben wir erwartungsgemäß starke Gegner im 1700 TTR-Bereich gehabt – vom Papier das zweitstärkste obere Paarkreuz in der Liga. Im ersten Durchgang konnte Ingo nie so richtig die Aufschläge der Heidelberger Eins lesen, schaffte es aber durch recht gutes und aktives Block- und Spinspiel das schöne Spiel lange zumindest offen zu halten. Aber der Heidelberger war letztendlich doch etwas besser und konnte seinen ersten Matchball in der Verlängerung vom vierten Satz verwandeln. Robert dagegen hat gegen die zwei zwar gleich erstmal 0:2 hinten gelegen, konnte sich dann aber doch wieder ins Spiel kämpfen und vor allem mit seinen Raketen-Topspins das Spiel umdrehen. 1:1 nach dem ersten Durchgang. Im zweiten Durchgang umgedrehtes Bild: Robert musste auch anerkennen, dass die Heidelberger eins mit seinen guten Aufschlägen und dem sehr offensiven Spiel doch überlegen war. Dagegen reichte Ingo ein guter erster Satz um den wahrscheinlich noch vom Robert-Spiel stammenden Frust des Gegners wieder aufkommen zu lassen. Selbst der unkonzentriert verlorene zweite Satz, hat die Freude über das doch recht souverän gewonnene Spiel nicht gemindert. Fazit: Mit unserem 2:2 gegen dieses Paarkreuz und den tollen Spielen können wir super zufrieden sein!

In der Mitte waren die Favoritenkarten noch nicht so klar verteilt und es gab ein paar offene Fragen: Der Klassiker: Kann Dietmar sein tolles Spiel auch mal gegen einen Abwehrspieler durchsetzen? Und das hat diesmal tatsächlich sehr gut geklappt. Dietmar hat wirklich sehr geduldig gespielt, immer wieder mit Topspin aufgemacht, dann wieder gestoppt, aufgemacht, … und tatsächlich 2:1 nach Sätzen geführt – Ingo wurde beim Zählen schon ganz schwindlig von den langen Ballwechseln und dem ständigen Kopfdrehen. Leider war es dann aber irgendwie aus, und Dietmar kam dann nicht mehr so durch. Aber immerhin: gut gegen Abwehr gespielt und das Spiel bis in den Verlängerungssatz offen gehalten. Das andere Spiel hat Dietmar dann wie immer sicher nach Hause gebracht.

Natürlich haben wir haben uns sehr gefreut Hans-Peter mal wieder im Team begrüßen zu können. Die Frage war hier: Hat Hans-Peter auch nach so einer langen Trainingspause noch sein  Händchen? Einfach zu beantworten: Ja! Im ersten Spiel musste er nur den ersten Satz abgeben, um dann über kurzen Aufschlag und anschließenden Topspin sehr souverän das Spiel nach Hause zu schaukeln. Aber auch Hans-Peter musste im anderen Spiel gegen den Abwehrer Müller erstmal Tritt fassen und lag gleich mal 0:2 hinten. Dann ging er aber voll fokussiert, konzentriert und mit Geduld an die Sache ran und hat das Spiel noch erfolgreich gedreht.

Also auch in der Mitte drei Punkte. Fazit: Auch Dietmar kann gegen Abwehr – und wird mit seiner Klasseform auch gegen Abwehrer gewinnen. Hans-Peter ist mit seinem Goldhändchen wieder da und voll dabei – wir freuen uns aufs nächste Spiel mit ihm in Hockenheim und darauf ihn demnächst auch mal im Training zu sehen.

Unten mit Gerd und Frank kamen dann nochmal drei Punkte – und 100% der Spiele, da Franks zweites Spiel gar nicht mehr in die Wertung kam. Anscheinend haben die beiden hier ihre Bezirksklassenroutine ausgespielt um dem Aufsteiger aus Neuenheim ihre Nervenstärke zu beweisen: Alle Spiele gingen im fünften Satz an uns! Die Gegner waren stark, aber Frank und Gerd haben einfach den Tick besser gespielt und verdient gewonnen. Gerd hat in den entscheidenden Phasen immer zu seiner Konzentration gefunden und konnte mit seinem Rückhand-Topspin und gut gesetzten Blocks und Aufschlägen die entscheidenden Punkte für sich verbuchen – auch wenn desGegners langesBallgedrippel vorm Aufschlag schon ziemlich entnervend war.

Frank hat endlich wieder voll befreit aufspielen können und hat mit seinem gewohnt druckvollen Konter- und Blockspiel den Gegner durch die Box gejagt. Selbst die guten Aufschläge konnten ihm gestern nichts anhaben.

Fazit für unten: Knappe Spiele, aber Gerd ist da einfach eine sichere Bank. Und Frank hat toll gespielt und seine Form auch im Ligaspiel umsetzen können.

Das 9:5 hat insgesamt auch einiges an Nerven gekostet. Nach Sätzen stand es übrigens nur 31:29 für uns. Aber mit der richtigen positiven Einstellung und Nervenstärke haben die vielen Fünfsatzspiele für uns letztendlich die Entscheidung gebracht!

Und was hat das jetzt mit dem Kasten Bier auf sich? Kleine Anekdote, die neben dem grünen Tisch stattfand: Die beste Ehefrau von allen hatte mir (Ingo) aufgetragen spätestens um 21:30 auf einem großen Geburtstagsfest aufzutauchen, da ein großer Programmpunkt geplant war. Deshalb habe ich mit anderen noch sehr schnell ein Siegerbier in der Qube-Bar (keine Ahnung was die vielen Mitarbeiter hinter der Bar eigentlich die ganze Zeit machen – jedenfalls nicht schnell die Gäste bedienen) und dann schnell zurück nach Edingen. Dietmar würde die anderen schon nach Edingen zurückbringen. Auf der Fahrt zurück habe ich dann bemerkt, dass mein Ehering plötzlich nicht mehr am Finger steckte. Den hatte ich doch gerade noch in der Umkleide in der Hand gehabt. War das etwa das silberne etwas das ich im Augenwinkel habe runterkullern sehen? Ich war inzwischen in Edingen auf dem Fest: Also Anruf bei der Heidelberger Nummer im Click-TT um bei unseren Gegnern nachzufragen, die noch ein Bier in der Halle getrunken haben: Festnetzanschluss mit AnrufbeantworterL Roland anrufen, ob der noch eine SG Heidelberg-Mobilnummer hat: Kurz nach dem Anruf ist mein Handy-Akku gestorben Frown Dann haben wir aber über Kurts Handy, noch bei Frank angerufen, die noch in der Bar saßen. Er kurz in der Halle vorbei, und … ein Heidelberger hat den Ring doch tatsächlich an der beschriebenen Stelle in der Umkleide gefunden. Dafür stelle ich dann den Kasten Bier fürs Rückspiel.Cool

(IS)