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Gegen Reilingen top, gegen Ketsch flop ... aber der Abstieg ist definitiv kein Thema mehr!

am . Veröffentlicht in Herren II

"Sodale" würde Roland Ciupke resümmieren, "ihr steht wenigschdens auf einem Nicht-Abstiegs-Platz". Dolle Wurst, der eine oder andere Punkt hätte der Mannschaft sicherlich noch mehr Spaß eingebracht. In Reilingen konnte die Zweite noch ein 9:4 absahnen, 2 Tage später war da gegen die Aufstiegsaspiranten Ketsch kein Blumentopf zu gewinnen beim 2:9 in eigener Halle. Ein Spiel steht zwar noch aus, aber mit unserem derzeit 7. Tabellenplatz kann uns eh nichts mehr passieren, insofern geht es nur noch drum, mit Anstand aus der Runde raus zu kommen, also am 22. März in Plankstadt.

Reilingen: Antritt zur beliebtesten Spiel-Zeit am frühen Samstag abend, wo man sonst nix mit der Zeit anzufangen weiß. Das Ganze in einer wunderschönen graublau-lila Halle ohne Tageslicht und staubtrockener Beton-Ästhetik. Allererste Sahne, denn wo sonst will man am Samstag Abend mind. 2 Stunden zubringen!?

Ok, Reilingen. Ein Gruppenbild mit Dame. Ersatzgeschwängerter Gegner, voller Elan dem Tabellennachbar aus Edingen-Neckarhausen ein Bein zu stellen. Aber die elegante Hallenumgebung schien nicht die Reilinger, sondern die Edinger Doppel, normalerweise die Achillessehne bei den Herren 2, totaaal zu beflügeln, alle 3 Doppel gingen an den TTC, sogar Volker und Kurt konnten gegen ihre knallhart und allzeit konzentrierten und präsenten agierenden Gegner im 5. Satz den Sieg abtrotzen. Ungläubiges Augenreiben über die frühe 3:0-Führung. Eben war im Radio noch von der 7:0-Führung in der etwa 60. Minute von Bayern gegen Hoffenheim die Rede, vielleicht könnte man denen nacheifern? Solange Roland nicht dabei ist, darf man so ein Vorbild durchaus ja auch mal nennen! Er hat's ja nicht gehört. Also weiter!! 

Und Frank beeilte sich, diesem hehren Vorbild nachzueilen! 4:0!! Edwin musste unerwartet früh einen Gegentreffer zulassen, ok, aber vielleicht wird's ja doch noch ein Kantersieg. Kurt erzielte das 5:1, Beni stockte mit viel Fluchen zum 6:1 auf, Ersatzmann Peter will zwar nie wieder gegen eine Frau spielen, aber im 5. Satz konnte er ja dann doch das 7:1 verbuchen! Bleibt noch Volker, um die erste Runde komplett zu machen, und spielte gegen seinen Lieblingsgegner mit Tic-Tric-Trac-Mütze, falsch rum aufgesetzt. Diese kleine Unachtsamkeit nutzte Volker knallhart aus und blendete ihn mit einem blendenden 3:0-Sieg. 8:1-Führung für uns, da sollten sich Bayern aber mal eine Scheibe an uns abschneiden!! 

Macht der Frank eben noch "den Sack zu", dachte man sich. Machte er aber nicht! Er musste dem Gegner gratulieren, leider auch Edwin, leider auch Benny. Gibt's ja wohl nicht, dachte sich Kurt, hier den hohen Sieg zu vergeigen. Geht ja gar nicht. Also flugs ein 3:0 aufgesetzt, und der Sieg kann grade so eben noch als Kantersieg mit 9:4 durchgehen. Oder?

Ketsch. 2 Tage später. Einer von zwei Titelaspiranten, die der Kreisliga in unserer Staffel vorneweg marschieren. Wenn wir da 1-2 Punkte machen, dann können wir uns schon glücklich schätzen, ging die Devise inoffiziell rum. Offiziell war klar, dass die Parole hieß "Jetzt awwa emol de Ketscha eens uff d'Nuss!" Und nach den ersten beiden Doppeln sah es tatsächlich so aus, als ob das Spiel offener verläuft als unterschwellig angenommen. Frank und Edwin konnten in einem tollen Doppel im 5. Satz in einer langen und spannenden Verlängerung den ersten Punkt einfahren! Klasse Sache, so sollten wir weiter machen, auch wenn Philip uns kurzfristig in den Wirren des ÖPNV verloren ging und Alex kurzfristig einsprang. Der gab mit Benny ein durchaus ansehnliches Doppel ab und boten den Routiniers Hemmerich/Ebert einfach mal die Stirn. Zeitweilig. Nicht ganz durchgezogen, aber das Spiel war sehenswert!! 1:1 Ausgleich.

Kurt und Volker mussten aber mal kurz einen Hagelschauer über sich ergehen lassen. Da wächst erst mal kein Moos mehr auf der TT-Platte. 1:2, Ketscher Führung. Naja, aber in den Einzeln sind wir ja dann doch immer wieder mal überraschend stark. Hm. Ok, diesmal leider nicht. Oder zumindest kam nur wenig zählbares raus. Vier recht klare Niederlagen im vorderen Paarkreuz zeigten den Abstand zu den Titelaspiranten, die Mitte brachte mit Franks Beratersieg auf dem Umweg über Kurts Vorhand über den Gegner Ebert doch noch was zählbares Zustande, Benny, Volker nur denkbar knapp im 5. Satz, und Alex in 4 Sätzen mussten aber alle Federn lassen und ihren Gegnern gratulieren. 2:7 für den Gegner vom Alt-Rhein. 

Wie schon erwähnt wollten im vorderen Paarkreuz keine Punkte rein kommen, zu übermächtig war in diesem Paarkreuz der Gegner. Gibt nach Adam Riese ein glattes 9:2 zugunsten des Gegners, der damit eine Titelaspiranten-mäßige Vorstellung in Edingen bot. Das muss man ihnen lassen. Kantersieg also für Ketsch.

(KI)