+++ Generalversammlung am 25. Juni 2018 um 20 Uhr im Foyer der Pestalozzi-Halle +++

Beim 3:9 gegen Mühlhausens Vierte waren keine Punkte drin, aber mehr Siege

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Etwas zu günstig verkauften sich Edingens Reserve-Männer gegen die stärkeren Mühlhausener. Den einen oder anderen Reserve-Punkt hätten wir gerne noch gemacht, aber gut, das Ergebnis geht in Ordnung. Ein Punkt kam aus den Doppeln, Jürgen/Beni hielten die Gegner im 5. Satz nieder. Kurt kann doch auch vorne gewinnen, wenn ein Außennoppen daherkommt (auch der zweite Außennoppen ihm dann zeigte, wo der Hammer hängt), und Jürgen gelang ein knackiges 3:0 gegen Pilz, der sich gegen unseren einzigen Stamm-Noppenaußen auch recht schwer tat. Das war's dann aber auch an Pünktchen, leider.

In den Doppeln und nach den ersten Spielen sah das Ergebnis gar nicht so verkehrt aus! Da stand an der Tafel ein 3:3-Zwischenstand! Gut, das Doppel Frank / Edwin hatte diesmal ganz schlechte Karten, dafür hätten Kurt und Volker fast dem gegnerischen "Number One"-Doppel (das "Eeenser-Dobbel" halt) einen Zacken aus der Krone gerissen. "Fast", wie gesagt: Die Gegner hatten noch Potenzial zum Aufdrehen, wir Edinger nicht mehr, da wir eh schon am oberen Limit spielten. Doch das erste Hochlicht waren dann Jürgen/Beni, die ... ähm ... was ein "Hochlicht" ist? Ein "Highlight" halt! Ist doch klar, oder? ... Jürgen/Beni jedenfalls, die sich am äußeren Tisch eine heiße Schlacht lieferten. Aber mit den Einzel-Punkten von Kurt und Jürgen (trotz mehrmaliger "Schitte"-Ausrufe von Jürgen hatte eher sein Gegner Grund, wegen Jürgens leeren Angaben und Vorhand-Einschlägen regelrecht in "Schitte"-Stimmung zu kommen) sah die Welt noch "io" aus. Also "ok" mein ich.

Aber dann bog sich der Ast deutlich nach unten: Frank musste nach knapp verlorenen Sätzen dem Gegner gratulieren, genau wie Volker, der dem Gegner höflich nach teils deutlicher Führung am Ende doch immer den Vortritt ließ. Ein starker Beni kam gegen einen starken Gegner mit seinen Topspins leider doch nicht durch wie gedacht. Sah aber fabulös aus! Und auch Edwin musste nach einem 1:3 dem Gegner gratulieren. Schade natürlich, dass unsere "Ersatz-Verstärkung" aus der Dritten nicht die gewohnte Joker-Rolle einnehmen konnte (wie übersetzt man denn "Joker" in diesem Falle? Denn "Narr" wäre hier total falsch, die Gegner kamen nämlich offenbar ungewohnt kräftig ins Schwitzen bei diesem Edinger Gegenwind im hinteren Paarkreuz!). Aber so kam's zum 3:6-Zwischenstand.

Meinte Frank noch zu Kurt: "Na, dann müssen wir's vorne halt reißen!" Wer etwas riss, war leider der Gegner, in beiden Fällen. Frank war jeweils knapp dran am Gegner, im entscheidenden Moment dann halt doch nicht vornedran. Und Kurt dachte "Gegen Noppen-Außen hab ich ja jetzt schon Übung, dann packen wir den Zweiten auch noch!" Das Motto passte zwar auf den zweiten Satz, auf die anderen drei aber leider nicht. Der bewegliche D'Arrigo umlief so ziemlich alles zugunsten seiner Vorhand, was bei ihm auf die Platte kam. Und Volker setzte den Schluss-Akkord, nicht in Moll, nicht in Dur, nein, aber auch nicht schräg dazwischen: Da waren Chancen drin, das Spiel war gut, aber am Ende stand es dann doch 9:3 für die Mühlhausener Mannschaft, Jürgen durfte daraufhin kein zweites Mal mehr zuschlagen.

Wär's Wochenende gewesen, hätte man noch mit den Mühlhausener Gastgebern bei Bier und Bockwurst klönen können, aber die Arbeitswelt fordert seinen Tribut von den Männern, und so machte man sich auf den weiten Heimweg nach Edingen mit dem eigentlich ganz guten Grundgefühl, dass man in der Kreisliga mit 6:4 Punkten und dem 3. Tabellenplatz eigentlich doch eine ganz passable Figur abgibt. Oder Männer? Muss ja nicht immer Aufstieg sein, "bella figura" ist auch was ...

(KI)