+++ Die Runde beginnt … alle Termine im Terminkalender+++

Herren 2 hält Einzug in die Tabellenmitte, mit einem 9:6-Auswärtssieg in "Ebbele"

am . Veröffentlicht in Herren II

"Wie von einem anderen Stern!" war das Zitat der ersten Phase während der Eingangsdoppel: Danach lag Edingen "Zwo" gegen Eppelheim "Zwo" doch tatsächlich 2:1 vorne! Wohlige Gefühle wie seinerzeit in der A-Klasse kamen auf, als man kaum ein Doppel abzugeben brauchte. Denn bei den bisherigen drei Spielen der Runde 2010/11 ging ja einfach gaaa nix. Ein einziges lausiges Doppel-Pünktchen konnte die Herren-Reserve ergattern, immerhin zum Match-Gewinn in Baiertal. "Doppel gut, alles gut" dachte man sich, aber so ein Sonntag morgen hat's in sich ...

Zunächst einmal: Gut war, dass die Zweite ihre Lehren gezogen hat: Bei den Doppeln blieb kein Stein auf dem anderen. Total-Umstellung. Ciupke/Schulz kamen gut zurecht, Kusch/Tönges kamen auch gut in ihr Spiel, Monninger/Imminger mussten dem gegnerischen Doppel eins leider als einzige zum Sieg gratulieren.

Insofern: Wenn man von ganz weit unten kommt, wirkt so ein 2:1-Ausflug in den Hochnebel von Eppelheim fast wie ein Ausflug zum intergalaktischen Andromeda-Nebel. Was einen da höchstens wieder auf den Boden der Tatsachen runterholt, ist der Plastik- oder Linoleum-Boden der R.-W.-Halle: Man wähnt sich im heftigen Gravitationsfeld des Jupiters: Ball einmal auf den Boden gedoppst, springt er allenfalls 1/3 so hoch wie man's eigentlich gewöhnt ist.

Aber weiter: Vorne werden die Punkte geteilt, Roland fegte seinen Noppen-Außen-Gegner 3:0 weg, Edwin musste gegen Eppelheims Wadenbeißer ran. Unterlag leider. Die Mitte lieferte spannende, keine einfachen Spiele und lieferte obendrein einen weiteren Punkt über Ingos flottes Vorhandspiel. Benni lief ein bisschen seiner Form der ersten Spiele hinterher, und ab und zu dem Ball, da der Gegner einfach sehr sehr schnell zu Fuß war.

4:3 für die Edinger! Ja sowas ...

Kam das hintere Paarkreuz mit Volker und Kurt, und legte noch ein Schippchen oben drauf zum 5:4. Kurt musste in den 5. Satz gehen, konnten sich dann aber letztlich durchsetzen. Volker kämpfte zwar gegen seinen 0:2-Rückstand an, letztlich aber doch nicht erfolgreich.

Weiter zum vorderen Paarkreuz. Wieder läuft's bei Roland und bei Edwin auf eine Punkteteilung zum 6:5-Zwischenstand hinaus. Aber was will man klagen, ein 6:5 ist ja fast wie der siebte Himmel, wenn man dauernd eingeschenkt bekommt. Sehr amüsant Roland's Einzel zum Zuschauen bzw. Zuhören, wo er sich im 3. Satz bei einer 10:8-Führung und den ersten Matchbällen plötzlich Äußerungen gegenüber sah (vom Wadlbeißer) wie "Ah, des mäak isch glaii, dea had eschd Talent - fer d'A-Klass - eschd subba!" Roland konnt's gut ausblenden, so sah es wenigstens aus, und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.

In der Mitte lief Ingo seine Vorhand nach einem unterirdischen Hockenheim-Ausflug letzte Woche wie frisch geschmiert; Benni guckte im 2. Satz mal kurz ans Sonnenlicht gegen seinen Antitop-Anti-Haste-nich-gesehen-Gegner, tauchte dann aber wieder unter die Erde ab (um morgen wohlausgeruht gegen Leimen zu brillieren, gell?). Nix für ungut, lasst den Autor dieser Zeilen morgen bitte leben ...

Tja, 7:6 heißt es inzwischen für uns ...

Und nun eine kleine Lobeshymne zum Abschluss aufs hintere Paarkreuz, Achtung, gleich geht's los: Volker und Kurt entwickeln sich schön langsam zu so etwas wie einer leuchtenden Sonnenkorona, jawoll, also ich meine zu doch einigermaßen konstanten Punktelieferanten, tragenden Säulen der Mannschaft, ähm, also Ihr wisst was ich meine ... zumindest Volker, der hat mit Ingo und Roland die beste Bilanz bei uns. Volker bringt das 8:6 für Edingen, Kurt eiert sich mit seinem Gegner zum 5. Satz durch, sodass in der Zwischenzeit sogar schon das Schlussdoppel vorbei ist (ging verloren, insofern sah Kurt sich schon mit gewetzten Messern konfrontiert, wenn der 5. Satz jetzt noch den Bach runtergeht. Nein, tat es dann doch nicht, am Ende stand es 9:6 für uns, der Sonntag morgen war gerettet, die Messer blieben in der Scheide, und die Devise von Roland hieß (Ihr kennt sie schon längst von den Kurznotizen der Eingangsseite dieser Homepage): "Und morga gega Leima glei noamol druff!"

Also denn!

(KI)