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Kurz-und-knackig in der Kreisklasse A: 9:0 von Edingens Reserve in Schwetzingen

am . Veröffentlicht in Herren II

Der Stachel von der zuletzt erfahrenen 5:9-Niederlage gegen Plankstadt saß noch tief im Fleisch, und so bekam Schwetzingen die volle Wucht der Edinger Retourkutsche ab. "Warmspielen" vor dem ersten großen Rückrundenauftritt gegen den derzeitigen Tabellen-Ersten Reilingen war in Schwetzingen angesagt - man kann gespannt sein, ob das bis zum kommenden Montag dann auch reicht!

Edingen Nummero Uno, Roland Ciupke, ließ leicht martialische Töne durchklingen: "Pech für Schwetzingen, wenn wir dort gleich nach der Niederlage gegen deren 'Vorort' Plankstadt an die Platten müssen: 9 Peitschenhiebe, und dann muss gut sein!"

Naja, dachte man sich im restlichen Edingen, vielleicht geht's ja auch ohne Peitsche, ein normaler Schläger tut's ja auch, oder nicht? Aber offenbar war der Rest der Mannschaft im innersten Kern der Seele sicherlich nicht mit einer Mördergrube ausgestattet, nein-nein, aber doch auch eher in Peitschenlaune, denn im Spiel am Mittwoch, den 27.1. lief es eigentlich genau so wie im obigen Zitat angesagt: Bei tropischen Hitzewallungen des lokalen Bollerofens in der Halle hätte man ja eigentlich aufpassen müssen, dass man nicht schläfrig wurde. Aber die Doppel starteten mit teils sehr klaren Ergebnissen in die Begegnung, und schon hinterließen die Paarungen Ciupke / Tönges, Ebel / Kusch und Weis / Imminger einen ersten 3:0-Fingerabdruck.

"Läuft ja wie geschmiert", war schon in der Mannschaft zu hören, und gleichzeitig mit den Hitzewallungen durch den Ofen kam auch noch der Heißhunger auf einen Durchmarsch in Schwetzingen oben drauf! Vorne hielt Tschuppy seine makellose Zu-Null-Bilanz aus der Vorrunde blitz-blank-sauber, Volker Tönges gönnte seinem Gegner etwas mehr Spielraum und machte erst im fünften Satz alles klar. Das mittlere Paarkreuz mit Kusch und Imminger wollte es ähnlich machen wie die Guten vorne, und lieferte durch Kusch ein astreinen Punkt und durch Imminger einen eher hart erarbeiteten Punkt auf dem TTC-Konto ab.

Zwischenstand? 7:0 nach Adam Riese.

Was fehlte, waren noch 2 Punkte aus dem hinteren Paarkreuz, damit wäre dann Schwetzingen in der Skatsprache nicht nur "Schneider", sondern auch noch "Schwarz". Und diese Punkte kamen auch ganz munter, indem Weis und Ebel sich klar bis sehr klar bei ihren Gegnern durchsetzten und damit das Ergebnis so klar wie nur möglich machten. 9:0 Peitschenhiebe sollten es werden, 7 Klatscher und 2 sachte Batscher kamen am Ende raus, das war wohl notwendig für die Psychohygiene. Und - liebe Schwetzinger - falls es jemand von Euch auf diese News-Seite verschlägt, denkt nicht zu schlecht von unserem sprachlichen Martialismus - wird alles nur halb so heiß gegessen wie gekocht wird. Und demnächst müssen wir ja durchaus selber zusehen, dass uns Reilingen und Walldorf nicht den Rücken aufschrabbeln! Aber die kommen ja als Gäste in UNSERE Halle. Wie sagte der Kaiser immer? "Schau mer mal!"

(KI)