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Kein zweiter Streich gegen den TTV

am . Veröffentlicht in Herren I

Nach dem Pokalerfolg gegen die zweite Mannschaft des TTV Heidelberg eine Woche zuvor (4:3 gewonnen) gingen wir mit gedämpftem Optimismus ins Verbandsspiel. Allerdings war klar, ...

...dass es schwierig werden würde, diesen Erfolg zu wiederholen, denn anders als im Pokalspiel spielten diesmal die alten Kempen Wallenwein (auf 1) und Gorenflo (auf 3) mit.

Und das wirkte sich schon in den Doppeln aus. Zwar hielten Dietmar/Mehrdad 4 Sätze lang und Gerd/Edwin 3 Sätze lang gut mit, genutzt hat es am Ende aber nichts. Und das erfolggewohnte Doppel Robert/Ingo musste mit 0:3 abgeben.

Im vorderen Paarkreuz startete Ingo gegen den Abwehrer Wallenwein gut und gewann den ersten Satz. Dann aber spielte dieser seine ganze Routine aus und ließ Ingo keine Chance mehr. Wesentlich ausgeglichener war das Spiel von Robert gegen den Heidelberger Neuzugang Hauck, aber am Ende behielt wie schon im Pokal Hauck die Oberhand.

Im mittleren Paarkreuz fand Mehrdad kein Mittel gegen Gorenflos Topspins und verlor klar mit 3:0. Dann endlich der erste Punkt für den TTC: Dietmar gewann wie im Pokal gegen Herfort, musste allerdings diesmal über 4 Sätze gehen.

Im hinteren Paarkreuz sah es eine Zeitlang so aus, als könnten wir aufholen. Gerd verlor zwar gegen Philipp den ersten Satz knapp, beherrschte ihn danach aber ziemlich klar und gewann 3:1. Edwin spielte gegen Zhang Powerplay und ging mit 2:0 in Führung. Dann allerdings kam der Chinese immer besser ins Spiel und Edwin sah zeitweise kein Land mehr. Im 5. Satz kämpfte er sich zurück ins Spiel, zog aber doch mit 8:11 den kürzeren.

Im zweiten Durchgang demonstrierte Robert dann gegen Wallenwein, wie man gegen einen starken Abwehrspieler gewinnen kann. (Aus dem mittleren Paarkreuz war zu hören, dass es ja nur an den langen Armen liege, aber die Redaktion stuft dies als üble Nachrede ein.) Ingo lieferte Hauck einen guten Kampf, konnte aber den 8. Punkt für den Gegner nicht verhindern.

Dann kam es zur Partie Dietmar gegen Gorenflo - nur besonders gut unterrichtete Kreise wissen, dass Gorenflo im Bezirk Heidelberg der Spieler des Jahrgangs 1959 mit dem höchsten TTR-Wert ist. Da Dietmar der 1959er mit dem zweithöchsten TTR-Wert ist, wäre es ihm ein besonderes Vergnügen gewesen, den anderen Oldie wie schon einmal vor einem Jahr zu schlagen. Das Spiel war dann sehr abwechslungsreich: Schlechter Start für Dietmar, Probleme mit Gorenflos Aufschlägen, 0:1; dann druckvolles Spiel von Dietmar und Satzausgleich; im 3. Satz Dietmar weiter auf der Siegerstraße bis zum 7:0. Dann aber klickte irgendein Schalter in Dietmars Hirn um und er meinte wohl, diesen Satz nun sicher nach Hause bringen zu müssen. Sicherheitsspiel ist allerdings überhaupt nicht Dietmars Ding und so ging der Satz 7:11 (!) an Gorenflo. Im 4. Satz erinnerte sich Dietmar wieder an die Tugenden des Angriffsspiels und glich zum 2:2 aus. Leider geriet er im 5. schnell in Rückstand und konnte trotz einer beachtlichen Aufholjagd die Niederlage nicht mehr abwenden. - Schade insbesondere für Mehrdad, der gegen Herfort sehr gut gestartet war. Und im hinteren Paarkreuz und im Schlussdoppel wäre auch einiges möglich gewesen ... Aber grau ist alle Theorie, und so bleibt unter dem Strich die etwas zu hohe 3:9-Niederlage.

(DP)