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Niederlage oder Unentschieden - dass war die Frage

am . Veröffentlicht in Herren I

Mit dem letzten Saisonspiel in Walldorf wollten wir den Klassenerhalt entgültig klar machen. Das war unser Plan. Denn auf Schützenhilfe aus Ladenburg wollten wir uns nicht verlassen - denn man hat ja schon Pferde vor der Apotheke .... ihr wisst schon.

Dass Dietmar bei diesem Spiel nicht mit an Bord sein wird (stimmt nicht ganz

- er war zu moralischen Unterstützung in der Halle) war vorher schon klar. Der urlaubsbedingte Ausfall von Roland d.J. erreichte die Mannschaftsführung dagegen erst im Laufe der Woche. Mit Roland d.Ä. und Benny sprangen aber zwei, in dieser Saison schon aufstiegserrfahrende Spieler in die Bresche.

Los gings pünktlich um 20.00 Uhr mit den Eingangsdoppeln.

Hans-Peter und Roland spielten irgendwie nicht richtig gut - aber erfolgreich. Frank und Gerd spielten gut aber teilweise unglücklich - und das reichte schon, um im 5. Satz mit -11 zu unterliegen. Ebenfalls in den Entscheidungssatz gingen Robert und Benny. Dort lagen die beiden schon aussichtslos mit 3:7 zurück - um auf 10:10 auszugelichen. Unsere Hoffnung auf den zweiten Doppelpunkt zerschlug sich aber beim Endstand von -10 aus unserer Sicht..

Unruhe brach dann aus beim ersten Einzel von Robert. Der beschaute seinen Schläger sehr kritisch um dann festzustellen, dass sein Griff sich gelöst hatte. Mit Hilfe der Walldorfer wurde dieser behelfsweise mit Kantenband wieder befestigt - Freundschaft schloss Robert mit seinem Racket an diesem Abend aber nicht mehr - ob das u.a. auch an der 8:11 Niederlage im Entscheidungssatz gegen A. Jünger lag? Kurzen Prozeß machte dagegen Hans-Peter mit P. Burckhardt.

Leider konnten Gerd und Frank nicht den Umschwung herbei führen - im Gegenteil. Zwei 4-Satz-Niederlagen stellten das Zwischenergebnis auf 2:5.

Klasse Spiel dann von Benny gegen Stanojevic. Der Walldorfer verzeichnet in der Rückrunde immerhin eine Bilanz von 11:3 - nach dem Sieg von Benny, der mit dem vorhandorientierten Angriffspiel seinen Gegenübers gut zurecht kam und dem Spiel konsequent seinen Stempel aufdrückte.

Da wollte Roland beim Stempeln nicht nachstehen - das klappte aber nicht so richtig. U. Burghardt machte ihm mehr Mühe als erwartet - und dann war der nach einem tödlichen Netzrutscher im Entscheidungssatz mit 8:6 vorn - Grund genug für Roland, sich nochmals ausgiebig zu konzentrieren. Das dauerte dem Walldorfer offensichtlich zu lange und es ergab sich ein bedauerliches Wortgefecht und das den Spielfortgang um einige Zeit verzögerte. Mit etwas Glück fiel das Spiel dann doch noch an uns.

Nun die Zwischenfrage: Ist Euch etwas aufgefallen? Nein?

Ok. Ich helfe Euch auf die Sprünge.

Das Spiel war der erste, das im fünften Satz an uns ging - nach zuvor 3 Pleiten. Und wir waren wieder dran. 4:5.

Hatten wir nun das rettende Ufer wieder in Sichtweite, so entfernte sich dieses ganz schnell wieder. Denn nacheinander gingen die Spiele von Hans-Peter, Robert und Gerd an die Gastgeber. Und ihr könnt' raten. Klar: Alle im 5. Satz.

Frank bestätigte gegen Thome seine starke Form und gewann --> 3:0. Mit seinem kompromisslosen Spiel lies er dem Linkshänder kein Chance. 5:8 - ging da noch was?

Nein. Denn Roland d.Ä. könnte das Angriffspiel von Stonojevic nur phasenweise kontrollieren. Das reichte aber nicht um den Entscheidungssatz zu gewinnen. Folge: Das 7. verlorene 5-Satz-Spiel.

So erklärt sich auch die Frage nach dem Unentschieden. Zwar haben die Walldörder das Spiel mit 9:5 gewonnen - nach Sätzen weist der Spielberichtsbogen allerdings ein 31:31 aus. Zwischenzeitlich was die Zeit auch schon auf 23:15 Uhr vorgerückt und die 1. Saison nach dem Aufstieg  war für uns beendet.

Der Klassenerhalt sollte trotz der Pleite aber sicher sein. Selbst ein 9:0 des Teams aus Sandhausen gegen Ladenburg würde nicht reichen, um bei Punktgleichheit an unser Spielverhältnis heranzukommen. Und das ist auch schon ein kleiner Erfolg - auch wenn wir uns nach dem tollen Saisonstart (die Älteren unter uns werden sich noch an unser zwischenzeitliches Punktekonto von 9:1 erinnern) zwischenzeitlich eine bessere Endplatzierung als Nr. 8 erhofft hatten.

(RC)